ANTIQUARIAT ROHLMANN
Erst- und Originalausgaben zur Architektur- und Design-Geschichte
Menzel, Facaden von Stadt- und Landhäusern
Menzel, Facaden von Stadt- und Landhäusern
Menzel, Facaden von Stadt- und Landhäusern
Menzel, Facaden von Stadt- und Landhäusern
Menzel, Facaden von Stadt- und Landhäusern
Menzel, Facaden von Stadt- und Landhäusern
Menzel, Facaden von Stadt- und Landhäusern
Menzel, Facaden von Stadt- und Landhäusern

Menzel, Carl August [Peter].

Facaden von Stadt- und Landhäusern nebst architektonischen Entwürfen zur Verschönerung der Höfe, zu öffentlichen Gebäuden, Kirchen, Thoren, Brücken, öffentlichen Brunnen, Grab-Monumenten, Wacht-Gebäuden u.s.w.

Berlin, bei Ludwig Wilhelm Wittich 1826-1834 [Titelblatt mit Jahresangabe 1830].

Erschienen in 30 Lieferungen.

Titelblatt [enthalten in der 12. Lieferung] 30 Textblätter Tafelbeschreibungen und 270 (sic!) Kupfertafeln, nummeriert 1-269 und 94 a, so vollständig.

29,5 x 30 cm. 30 originale Lieferungsumschlage mit losen Textblättern und Tafeln.

verkauft

Erste und einzige Ausgabe.

Carl August Peter Menzel (1794- 1853) war ein deutscher Architekt und Publizist der Schinkelschule.

Er studierte er an der Berliner Bauakademie, wo er 1817 Feldmesser wurde und 1820 Bauinspektor wurde. Von 1819 bis 1830 arbeitete er unter Karl Friedrich Schinkel an der Oberbaudeputation in Berlin. Nach kurzer freiberuflicher Tätigkeit als privatgelehrter Publizist wurde 1832 Bauinspektor der Universität Greifswald und der noch in der Planungsphase befindlichen Landwirtschaftsakademie in Eldena, deren nach seinen Plänen entstandenes Lehrgebäude (1849), wenn auch in veränderter Form, eines der wenigen von ihm verbliebenen Bauwerke darstellt. Die Stelle als akademischer Baumeister behielt er bis zu seinem Tode bei.

Die Ostseerandlage Greifswalds in der stark landwirtschaftlich geprägten Provinz Pommern brachte es mit sich, dass aus Gründen der Finanzknappheit mehr anspruchsvolle Planungen Menzels überliefert sind als tatsächliche Bauten. Und so liegt der Schwerpunkt und die Bedeutung seines Wirkens eher in seinem vielfältigen publizistischen Werk als Planer und Autor.

Die Tafeln teilweise mit Angabe des Zeichners C.A. Menzel und der Stecher.

Das vorliegende Werk erschien fast parallel zu Karl Fridrich Schinkel´s „Sammlung architectonischer Entwürfe“ im gleichen Verlag bei L-W- Wittich. Beide Werke wurde zum größten Teil von den Stechern Karl Friedrich Thiele, Fridrich Jügel, Ferdinand Jättnig, Theodor Glasbrenner u.a. in Kupfer gestochen.

Dargestellt sind meist fiktive Gebäude, Räume etc. mit Grundrissen, darunter Stadthäuser, Villen, Landhäuser, Brücken, Pavillons, Pferdeställe, Schlafzimmer, ein Weinberghaus, Zeughaus u.v.a., sowie mit kleinen Nebenansichten kunstvoller Details wie Säulen, Geländer, Vasen etc.

WorldCat verzeichnet nur wenige Exemplare in Deutschland und nur ein unvollständiges Exemplar in den USA.

Sehr gut erhaltene Reihe, hin und wieder mit einigen Stockflecken, lediglich 12 Tafeln stärker fleckig bzw. gebräunt.

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